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Berichte Demos > 2007
Wittenberge:Am frühen Morgen machte man sich los um zu derGroßdemo nach Schwerin zu fahren. Natürlich wusstenwir das sie noch verboten war, aber man hoffte das dasVerbot noch aufgehoben wird.Wir saßen also alle schon im Zug bis uns die Nachrichtereilte das man uns in Wittenberge aufhalten wolle, dadie Demo in Schwerin verboten ist und bleibt.Also, was machen?Wir beschlossen das wir uns nicht auf dem Bahnhof inWittenberge festhalten lassen wollten und bereitetenuns schon mal darauf vor das es brenzlig werden könntemit der Polizei dort. als wir dann in Wittenbergeangekommen sind haben wir nur vereinzelt ein paarPolizisten gesehen. Und diese Chance haben wirnatürlich gleich genutzt. Die Transparente und Fahnennach Vorne und schon gings los. Zwei Dorf Polizistenwollten uns zwar aufhalten, aber die haben dannschnell gemerkt das Sie wahrscheinlich nichts gegen150 - 200 Personen ausrichten können!Diese kleine "Hürde" überwunden und auf ging esRichtung Innenstadt. Da wir uns "leider" verlaufenhatten hat es etwas länger gedauert bis wir unsereKundgebung in Wittenberge abhalten konnten.Erst haben wir gedacht das es hier garnichts bringt zudemonstrieren, aber als wir mit der Kundgebunganfingen waren dann plötzlich doch viele Bürgeranwesend.Es sah so aus als würden sich die Bürger wirklichdafür interessieren und Sie haben ruhig unserem Rednergelauscht.Außer einer Person die sich lautstark vom Balkonseiner Wohnung darüber aufregte das wir hier Spontandemonstrierten und dann auch noch das Deutschlandliednach der Kundgebung gesungen haben und eine weiterePerson am Straßenrand die "Nazis Raus" brüllte.Die Bürger haben auch sehr gut auf unsere Flugblätterreagiert und Jeder hat eins genommen, aber ob Sie esgelesen haben weiß ich leider nicht.Linke waren auch zu sehen, aber nur von sehr weiterEntfernung und es waren auch nur max. 5 mit 2 Hunden.Als man dann wieder bei dem Bahnhof ankam hat man sichnatürlich gefreut das alles so gut verlaufen ist undman hat garnicht mit bekommen das ein Kamerad von derPolizei bedrängt wurde. Der Kamerad musste sichunbedingt mal erleichtern und hat sich deswegen vonder Gruppe entfernt. Zur Info, im Bahnhof waren dieToiletten abgeschlossen und auf den Zug mussten wirnoch eine Stunde warten.Und dies nutzte die Polizei als vorwand unserenKameraden fest zu halten.Doch nicht mit uns, als ein anderer Kamerad dannschrie, das die Polizei einen unserer Leute hattebewegte sich der ganze Mob in Richtung der 7-8Polizisten die unseren Kameraden einkesselten undgerade seine Personalien aufnahmen.Aber nun war die Polizei mal in der Situationeingekesselt zu sein und das schien den Systembüttelngarnicht zu gefallen.Einer der Herren hatte schon sein Pfefferspray in derHand und es wurde ihm sehr deutlich gemacht, das wenner es einsetzen würde das es dann ganz schön Ärgergeben würde.Unter lautstarken Parolen, wie "1 2 3 lasst unserenKameraden frei", wurde unser Mitstreiter von unsbefreit.Nachdem man dann auch seinen Ausweis und eineAufforderung zur Zahlung von 15€ wieder hatte,beruhigte sich die Situation und wir gingen wieder zumBahnhofsvorplatz.Die 15€ soll er bezahlen weil er sich dorterleichterte, doch was soll er tun wenn im Bahnhof dieToiletten abgesperrt sind und der Zug erst in einerStunde kommt?Naja, was solls.Jetzt hieß es warten und einige Kameraden gingennochmal in größeren Gruppen durch die Stadt um sichetwas Essen und Trinken zu kaufen.Im Zug freute man sich noch immer und man beschlossdoch noch eine weitere Sponti zu machen, aber diesmalauf dem Sachsen Anhalt Tag in.....Osterburg:In Osterburg angekommen haben sich erst alle Kameradenruhig verhalten und haben sich gesittet vom Bahnhofentfernt. Die drei Beamten die da standen wusstengarnicht was Sie von uns halten sollten und haben unspassieren lassen. Aber was hätten sie auch anderes tunsollenVorbei an Ständen der Bundeswehr ging es Richtung"Volksfest" und es wurde sich erneut formiert undschon ging es los. Unter Sprechchören wie "Frei,Sozial und National" machte man sehr stark auf sichaufmerksam. Plötzlich kamen von Hinten Polizistenangerannt und unsere Leute erhöhten auch ihr Tempo.Vorbei an Bussen und Ständen, die auf der Straßestanden, immer weiter auf das Fest zu. PlötzlichPolizei vor uns, es gab Keinen der zögerte und eswurde weiter gelaufen, Jeder hat sich bei dem"Durchbruch" beteiligt. Naja, es war ja auch nur eineKette mit max. 8 Polizisten. Doch diese Polizistengaben nicht auf und probierten es noch dreimal bisauch sie einsahen das den Widerstand keiner aufhaltenkann.Und so kam es das wir genau in Mitten des Festesmarschieren konnten. Die Besucher haben nicht schlechtgeschaut als sich 150 - 200 Aktivisten durch die ehschon engen Gassen des Festes begaben. Vorbei anMultikulti Ständen(wo man sich den ein oder anderen "H!n Gucken" Buttonmit nahm)Und schon erspähte man die Große Bühne von "RadioSAW".Also alle auf den Platz und sich vor der Bühnepostiert. Die Leute mit den Transpis haben sich dannauf Tische gestellt damit jeder Besucher dieses Brotund Spiele Festes lesen konnte was wir zu sagen haben.Die Fahnenträger postierten sich vor den Tischen mitunseren Transpis und es war ein Augenblick derEuphorie, man hat sich als Sieger gesehen.Als man dann gleich mit einer Kundgebung startenwollte machte es uns die SAW Bühne nicht leicht, siedrehten die Musik so weit auf das auch der letzteTaube die Musik verstanden hatten.Unter der beschallung von dem Lied "Love Generation"fingen einige Aktivisten an zu der Musik zu Tanzen undunsere Fahnen tanzten vor der Bühne :fsh ow:Als die Polizei unsere Jungs mit den Transpis dannunsanft von den Tischen stieß wäre es fast eskaliert,doch die "Staatsmacht" hat sich dann doch lieberzurück gehalten.Wir feierten noch kurz und setzten dann unseren Marschwieder in Bewegung. Wieder vorbei an Fressbuden undsonstigem wo dem Bürger das Geld aus der Taschegezogen wird.Außer ein paar Bürger die nicht gerade erfreut warendas wir auf dem Fest waren gab es keine Proteste gegenuns.Und auf den Zug mussten wir diesmal auch nicht warten,unsere Demo endete genau vorm Zug und man fuhr weiterin Richtung.....Stendal:Was haben wir gelacht und uns gefreut wie gut das InOsterburg gelaufen ist. Unser nächster Halt solltedann Stendal werden, der Zug wäre dort eh nicht weitergefahren und wir hätten Umsteigen müssen. Alsobeschlossen wir das wir in Stendal doch auch nochgleich was machen könntenWir fuhren in Stendal ein und man sah nur Polizei. Wirwollten aussteigen doch die Polizei hinderte unsdaran. Ihnen war es egal das wir dann sagten das wirnur zu unserem Zug wollen. Unser Zug fuhr dannnatürlich ohne uns ab. Eine Sponti hätten wir uns ehschenken können. (Frage mich wo auf einmal so vielPolizei her kam.)Dadurch das der Zug dann ohne uns weg war und man unsimmernoch nicht aus dem Zug lassen wollte haben einigeKameraden die Türen auf der anderen Seite geöffnet undsind über die Schienen abgehauen. Die Polizei hat nochPfefferspray in den Zug gesprüht wo die Kameraden raussind. (Ich bin auch mit raus, aber als einer derLetzten und da war auch schon die Polizei da)Endlich lies die Polizei uns doch aus dem Zug und wirmussten auf dem Bahnsteig auf unseren Zug warten. ZumGlück kamen dann noch die anderen Kameraden und eswurde keiner verhaftet. Der ein oder andere Ausreißerhatte zwar mal einen Knüppel ab bekommen, aber so wassteckt man schnell wegDer Zug kam, man stieg ein und machte sich auf dieHeimreise. Im Zug noch schön gelacht und sich gefreutwas für ein toller Tag es war!Fazit:Ich möchte sagen es war ein grandioser Tag für den NW.Wenn ich höre/lese wo noch überall in der brD Spontiswaren, dann kann man nur hoffen das es öfter so istund das auch in Zukunft alles so verlaufen wird.Wir hatten einen sehr spaßigen Tag und ich will ihnnicht missen. Freue mich schon auf die nächstenAktionen und hoffe das es dann noch mehr werden diesich an solchen Aktionen beteiligenWiderstand macht Spaß!!!!!
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